{"id":1045,"date":"2018-09-20T14:51:14","date_gmt":"2018-09-20T14:51:14","guid":{"rendered":"http:\/\/195.201.36.202\/?page_id=1045"},"modified":"2026-04-27T17:02:33","modified_gmt":"2026-04-27T17:02:33","slug":"sichere-downloads","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.aimondo.ag\/de\/sichere-downloads\/","title":{"rendered":"Login"},"content":{"rendered":"<h2>Downloads<\/h2>\r\n<p style=\"font-size: 90%;\"><strong>Wichtig.<\/strong> Die Nutzung der Inhalte im Login-Bereich dieser Seite ist vertraulich. Die Zugriffsberechtigung wird pers\u00f6nlich erteilt und ist nicht \u00fcbertragbar. Die folgenden Inhalte d\u00fcrfen nicht an Dritte weitergegeben werden. Es werden Informationen beziehungsweise firmeninterne Unterlagen zug\u00e4nglich gemacht, die die TTIP Limited und deren Beteiligungen betreffen. Jegliche Weitergabe bedarf der vorherigen schriftlichen Genehmigung der TTIP Limited, Nicosia.<\/p>\r\n<p><strong>Konventionen zu Versionsnummern<\/strong><\/p>\r\n<p>Es beginnt mit der Magischen Null. Ist die Hauptversion gleich Null, z.B. 0.8.2. (in diesem Beispiel 0 = Major Version, 8 = Minor Versions\u00e4nderung zur Major Version, 2 = Patch [Fehlerkorrektur, kleine \u00c4nderung der Minor Version]) handelt es sich um ein Erzeugnis vor der Freigabe.<\/p>\r\n<p>Hauptversion Null (0.y.z) ist f\u00fcr die Erstentwicklung eines Dokumentes, einer Software, eines Erzeugnisses. Alles KANN sich jederzeit \u00e4ndern. Auch wenn dies nicht \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich gemacht wird, kann sie noch nicht als stabil angesehen werden.<\/p>\r\n<p>Besonderheit: Bei technischen Produkten wie Software ist es legitim, bahnbrechende \u00c4nderungen einzuf\u00fchren, indem man die kleinere Ziffer der Paketversion aktualisiert. So werden die Versionen 1.1.2 und 1.2.0 nicht kompatibel sein.<\/p>\r\n<p style=\"font-size: 90%;\">Abgerufene Unterlagen d\u00fcrfen nicht auf fotomechanischem oder anderem Weg vervielf\u00e4ltigt oder auf Datentr\u00e4gern abgespeichert werden, soweit nicht ausdr\u00fccklich schriftlich etwas Anderes vereinbart ist.<\/p>\r\n<p style=\"font-size: 90%;\">Die Verpflichtung zur Vertraulichkeit besteht unabh\u00e4ngig vom Stand der Zusammenarbeit sowie nach ihrer endg\u00fcltigen Beendigung unbefristet fort.<\/p>\r\n<p style=\"font-size: 90%;\">Sollte durch ein Zuwiderhandeln gegen diese Vertraulichkeitsvereinbarung ein Schaden entstehen, so bleibt die Geltendmachung eines Schadenersatzanspruchs vorbehalten.<\/p>\r\n<ul class=\"ddownloads_list category-secure list-title_ext_filesize\"><li><a href=\"https:\/\/www.aimondo.ag\/de\/?ddownload=853\" title=\"Aimondo Artficial Intelligence Head Symbol (PDF, 312,0 KB)\" rel=\"nofollow\" class=\"id-853 ext-pdf\">Aimondo Artficial Intelligence Head Symbol (PDF, 312,0 KB)<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.aimondo.ag\/de\/?ddownload=1776\" title=\"Aimondo Produktbrosch\u00fcre (deutsch) (PDF, 4,4 MB)\" rel=\"nofollow\" class=\"id-1776 ext-pdf\">Aimondo Produktbrosch\u00fcre (deutsch) (PDF, 4,4 MB)<\/a><\/li><\/ul>\r\n<p><a href=\"https:\/\/www.aimondo.ag\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/BAFIN-WIB-Aimondo-AG_TTIP-Ltd-1.pdf\">BAFIN WIB Aimondo AG_TTIP Ltd<\/a><\/p>\r\n<p><a href=\"https:\/\/www.aimondo.ag\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/WIB_TTIP_Aimondo-AG.pdf\">WIB_TTIP_Aimondo AG<\/a><\/p>\r\n<p>Wertgutachten Aimondo GmbH 18 19<\/p>\r\n<p>Software Gutachten Aimondo GmbH<\/p>\r\n<p><a href=\"https:\/\/www.aimondo.ag\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Definition-Partizipationsscheine-Participation-Certficate-Switzerland-mit-OFFICE-TRANSLATION-EN.pdf\">Definition Partizipationsscheine &#8211; Participation Certficate Switzerland mit OFFICE TRANSLATION EN<\/a><\/p>\r\n<p><a href=\"https:\/\/www.aimondo.ag\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Aimondo_Statuten.pdf.pdf\">Aimondo_Statuten.pdf<\/a><\/p>\r\n<p>Business Plan 2017 &#8211; 2019 (derzeit nicht mehr zum Download freigegeben)<\/p>\r\n<p>Business Plan 2021 &#8211; 2028 (derzeit nicht mehr zum Download freigegeben)<\/p>\r\n<p>Aimondo Group Jahresabschluss 2020 (EN) &#8211; (derzeit nicht mehr zum Download freigegeben)<\/p>\r\n<p>Aimondo Group Jahresabschluss 2021 (EN) &#8211; (derzeit nicht mehr zum Download freigegeben)<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><strong>Video Call\u00a0 f\u00fcr Aktion\u00e4re Jour Fix\u00a0<\/strong><\/p>\r\n<ul>\r\n<li>derzeit kein Termin angesetzt\u00a0<\/li>\r\n<li>Zugangslink:<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><a href=\"https:\/\/www.aimondo.ag\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/1-Aimondo-AG-2022-Financial-Statements-Audited-short.pdf\">1 Aimondo AG 2022 &#8211; Financial Statements Audited (short)<\/a><\/p>\r\n<p><a href=\"https:\/\/www.aimondo.ag\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/IFRS-Abschluss-2023-Aimondo-AG-1.pdf\">IFRS Abschluss 2023 Aimondo AG<\/a><\/p>\r\n<p><a href=\"https:\/\/www.aimondo.ag\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Aimondo-Group-JR2024-consolidated.pdf\">Aimondo Group, JR2024 consolidated<\/a><\/p>\r\n<p>Listing Antrag* (derzeit nicht mehr zum Download freigegeben)<\/p>\r\n<p><a href=\"https:\/\/www.aimondo.ag\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Umwandlung-von-Inhaber-PS-in-Namen-PS-Aimondo-AG-10-2024.pdf\">Umwandlung von Inhaber PS in Namen PS Aimondo AG 10 2024<\/a><\/p>\r\n<h6>*(Listing Dokument V.0993 DE &#8211; informatorische deutsche \u00dcbersetzung.\u00a0Dieses Dokument ist die dem Certified Advisor \u00fcbergebene Version f\u00fcr die Listing Beantragung. Es kann sein, dass aus rechtlichen Gr\u00fcnden oder statutenbezogenen Anforderungen der B\u00f6rse \u00c4nderungen verlangt und eingearbeitet werden. G\u00fcltig ist die Version, die Grundlage eines Listings bildet. Aus rechtlichen Gr\u00fcnden ist die Angabe des zertifizierten Beraters nicht enthalten.)<\/h6>\r\n<p>Brandbrief Investoren an StA DUS<\/p>\r\n<h6>Zusatzversionen postalisch oder in digitaler Form versendeter Investor-Informationen aus 2024:<\/h6>\r\n<p>Einladung Investor Video Conference 2025 (1)<\/p>\r\n<p>Einladung Investor Video Conference 2025 (2)<\/p>\r\n<p>Einladung Investor Video Conference 2025 (3)<\/p>\r\n<p>Einladung Investor Video Conference 2025 (4)<\/p>\r\n<p>Einladung Investor Video Conference 2025 (5)<\/p>\r\n<p>Einladung Investor Video Conference 2025 (6)<\/p>\r\n<p>Einladung Investor Video Conference 2025 (7)<\/p>\r\n<p>Einladung Investor Video Conference 2025 (8)<\/p>\r\n<p>Einladung Investor Video Conference 2025 (9)<\/p>\r\n<p>Einladung Investor Video Conference 2025 (10)<\/p>\r\n<p><span style=\"font-size: 90%;\">Datenschutzhinweis: Bei jedem Zugriff k\u00f6nnen die IP-Nummer, die Browserkennzeichnung, das Datum, die Uhrzeit sowie ggf. Downloads und Seitenaufrufe f\u00fcr die Dauer von bis zu 90 Tagen erfasst werden.<\/span><\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><!--StartFragment--><\/p>\r\n\r\n<h2><strong>Risikohinweis\u00a0f\u00fcr\u00a0alle &#8222;Family\u00a0&amp; Friends&#8220;\u00a0Aimondo\u00a0Aktien-\u00a0und\u00a0Partizipationsscheininhaber<\/strong><\/h2>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>Wer entscheidet, geht immer ein Risiko ein. Handeln kann unerw\u00fcnschte zuk\u00fcnftige Folgen nach sich ziehen.<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>Unterlassen hingegen kann den Verzicht auf m\u00f6gliche Vorteile bedeuten. <\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>Chancen wahrzunehmen entspricht dem Erreichen eines erw\u00fcnschten Zustands, der in der Zukunft erreicht werden soll.<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Diese drei Zust\u00e4nde beziehen sich regelm\u00e4\u00dfig auf etwas Zuk\u00fcnftiges. Etwas Zuk\u00fcnftiges mit Sicherheit vorherzusagen ist uns Menschen nicht gegeben.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Einflussfaktoren k\u00f6nnen gewichtet werden um ein gewisses Ma\u00df an Entscheidungssicherheit zu erhalten. Dabei gibt es bekanntes Bekanntes; es gibt Fakten, von denen wir\u00a0wissen, dass wir sie wissen. Wir wissen auch, dass es bekannte Unbekannte gibt: Das hei\u00dft, wir wissen, es gibt Dinge, die wir nicht wissen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Aber es gibt auch unbekannte Unbekannte &#8211; Dinge also, von denen wir nicht wissen, dass wir sie nicht wissen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Risiken, Unterlassenes und Chancen bestimmen unser Leben \u2013 so auch unser gesch\u00e4ftliches Handeln. Aimondo betritt mit der Einf\u00fchrung K\u00fcnstlicher Intelligenz und Machine Learning Techniken in entscheidungskritischen Bereichen des eCommerce neue Ebenen. Das eCommerce exponentiell w\u00e4chst, kann man als sicher annehmen \u2013 ebenso wie die Tatsache dass das Internet der Boden ist, in dem eCommerce gedeiht. Auch wissen wir, dass in Absatz von G\u00fctern und im Handel der ideale Preis, also der Preis eines Gutes oder einer Dienstleistung \u201eim Zusammenhang\u201c ein entscheidendes Kriterium f\u00fcr den Erfolg ist. Aimondo hat eine f\u00fchrende Technik, den bestehenden Markt tagesaktuell zu untersuchen. Die intelligenten Systeme erm\u00f6glichen eine signifikant h\u00f6here Informationsdichte und -pr\u00e4zision in der Informationsbeschaffung. Aus dieser Datenf\u00fclle werden handhabbare Daten erzeugt, die zur Bestimmung dieses \u201eidealen Preises\u201c dienen. Flexibel justierbare Algorithmen erzeugen aus dieser Gemengelage die Preispositionen, die Aimondo-Kunden anstreben um hohe Ums\u00e4tze, Abverk\u00e4ufe und bestm\u00f6gliche Margen zu verwirklichen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Durch eine f\u00fchrende Position als Zulieferer f\u00fcr Preis-Intelligenz f\u00fcr den B2C-Online-Handel wird ein Potential adressiert, das im neunstelligen Euro oder Dollarbereich liegt und durch die Struktur als SaaS Dienst auf Cloud-Infrastruktur nach \u00dcberschreiten der Break-Even Grenze enorme Margen bereith\u00e4lt. Die Zusatzkosten des Wachstums liegen dann \u00fcberwiegend im Cost-of-Sale abh\u00e4ngigen Kalkulationsraum.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Das ist die Kernaussage, die die Chancen Aimondos darstellt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Risiken, die zur Unterlassung der Chancenaussch\u00f6pfung f\u00fchren k\u00f6nnen, sind in Umwelteinfl\u00fcssen, technischer und personeller Art, wirtschaftlicher Entwicklung, juristischen oder politischen Einschr\u00e4nkungen, dem Wettbewerb, abwicklungstechnischer oder terminlicher Probleme zu finden. \u00a0Sie sind aus heutiger Sicht \u201ezuk\u00fcnftig\u201c und damit prinzipiell unbekannt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>Auf wichtige Risiken soll im Folgenden hingewiesen werden<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>1. Einleitung zu den Risikohinweisen<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Eine Kapitalanlage ist die Verwendung finanzieller Mittel, um das Verm\u00f6gen durch Ertr\u00e4ge zu vermehren. Im vorliegenden Fall geht es um die Kapitalanlage in ein Unternehmen in Form von Aktien und\/oder Partizipationscheinen durch die Investition in diese Wertpapiere.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Risiken sind Bestandteil jeder Kapitalanlage. Vor dem Eingehen einer Kapitalanlage ist es elementar, ein grundlegendes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Risiken von Anlagen, Anlageprodukten und Finanzdienstleistungen zu entwickeln. Die Ausf\u00fchrungen in diesem Dokument sollen dem Kunden ein solches Verst\u00e4ndnis vermitteln.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>1.1. Zielsetzung<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Das Ziel der Kapitalanlage ist der Erhalt oder die Steigerung des Verm\u00f6gens. Der wesentliche Unterschied zwischen Anlagen in Kapitalm\u00e4rkten und klassischen Sparformen wie Sparb\u00fcchern, Tagesgeld- oder Festgeldkonten ist das gezielte Eingehen von Risiken, um Renditechancen wahrzunehmen. Bei klassischen Sparformen ist hingegen der einbezahlte Betrag (Nominal) garantiert, die Rendite aber auf den vereinbarten Zins begrenzt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Das klassische Sparen z\u00e4hlt zu den beliebtesten Formen der Kapitalanlage. Hierbei wird das Verm\u00f6gen haupts\u00e4chlich nominal aufgebaut, d.h. durch regelm\u00e4\u00dfige Einzahlungen und Zinsertr\u00e4ge. Der angesparte Betrag ist keinen Schwankungen unterworfen. Diese vermeintliche Sicherheit besteht unter Umst\u00e4nden allerdings nur kurz- oder mittelfristig. Das Verm\u00f6gen kann n\u00e4mlich durch Inflation schrittweise entwertet werden. Ist der Sparzins geringer als die Inflation, muss der Anleger einen Kaufkraftverlust und damit einen Verm\u00f6gensschaden hinnehmen. Je l\u00e4nger die Anlagedauer ist, desto st\u00e4rker wirkt sich der negative Einfluss der Inflation auf das Verm\u00f6gen aus.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Kapitalanlage an den Kapitalm\u00e4rkten soll durch die Erzielung einer \u00fcber dem Inflationsniveau liegenden Rendite vor diesem schleichenden Verm\u00f6gensverlust sch\u00fctzen. Der Anleger muss dabei allerdings bereit sein, die Risiken der verschiedenen Anlageklassen zu tragen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>1.2. Zusammenspiel von Rendite, Sicherheit und Liquidit\u00e4t<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Zur Auswahl einer Kapitalanlagestrategie und der entsprechenden Anlageinstrumente ist es wichtig, sich der Bedeutung der drei Grundpfeiler der Kapitalanlage, namentlich Rendite, Sicherheit und Liquidit\u00e4t bewusst zu sein:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<ul class=\"wp-block-list\">\r\n<li>Rendite ist der Ma\u00dfstab des wirtschaftlichen Erfolgs einer Kapitalanlage, der in Gewinnen oder Verlusten gemessen wird. Hierzu z\u00e4hlen unter anderem positive Kursentwicklungen und Aussch\u00fcttungen wie Dividenden oder Zinszahlungen.<\/li>\r\n<li>Sicherheit ist auf Erhaltung des angelegten Verm\u00f6gens ausgerichtet. Die Sicherheit einer Kapitalanlage h\u00e4ngt von den Risiken ab, denen sie unterworfen ist.<\/li>\r\n<li>Liquidit\u00e4t beschreibt die Verf\u00fcgbarkeit des angelegten Verm\u00f6gens, d.h. in welchem Zeitraum und zu welchen Kosten das angelegte Verm\u00f6gen ver\u00e4u\u00dfert werden kann.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Ziele Rendite, Sicherheit und Liquidit\u00e4t stehen in Wechselwirkung zueinander. Eine Anlage mit hoher Liquidit\u00e4t und hoher Sicherheit bietet in der Regel keine hohe Rentabilit\u00e4t. Eine Anlage mit hoher Rentabilit\u00e4t und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig hoher Sicherheit ist meist nicht liquide. Eine Anlage mit hoher Rentabilit\u00e4t und hoher Liquidit\u00e4t hat in der Regel eine geringe Sicherheit.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Ein Anleger muss diese Ziele nach seinen individuellen Pr\u00e4ferenzen sowie finanziellen und pers\u00f6nlichen Umst\u00e4nden gegeneinander abw\u00e4gen. Anleger sollten sich bei dieser Abw\u00e4gung bewusst sein, dass eine Verm\u00f6gensanlage, welche die Realisierung aller drei Ziele in Aussicht stellt, meist \u201czu gut ist, um wahr zu sein\u201d.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>1.3. Risikodiversifikation<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>F\u00fcr die Kapitalanlage ist es besonders wichtig, nicht nur die Risiken einzelner Anlagen oder Anlageklassen zu kennen und zu ber\u00fccksichtigen, sondern auch das Zusammenspiel der verschiedenen Einzelrisiken im Portfoliokontext zu verstehen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Unter Ber\u00fccksichtigung der angestrebten Rendite sollte das Portfoliorisiko durch eine geeignete Kombination der Anlageinstrumente optimal reduziert werden. Dieses Prinzip, also die Reduktion des Anlegerrisikos durch eine angemessene Portfoliozusammensetzung, wird als Risikostreuung oder Diversifikation bezeichnet. Das Prinzip der Diversifikation folgt dem Grundsatz, nicht \u201calles auf eine Karte\u201d zu setzen. Wer seine Kapitalanlage auf zu wenige Anlagen verteilt, setzt sich einem h\u00f6heren Risiko aus, gewinnt allerdings bei richtiger Entscheidung auch \u00fcberproportional.. Durch geeignete Diversifikation l\u00e4sst sich das Risiko eines Portfolios nicht nur auf den Durchschnitt der Einzelrisiken der Portfoliobestandteile, sondern meist auch darunter senken. Der Grad der Risikoreduktion h\u00e4ngt davon ab, wie unabh\u00e4ngig sich die Preise der Portfoliobestandteile voneinander entwickeln.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Korrelation dr\u00fcckt das Ma\u00df der Abh\u00e4ngigkeit der Preisentwicklung der einzelnen Portfoliobestandteile zueinander aus. Um das Gesamtrisiko des Portfolios zu senken, sollten Anleger ihre Mittel auf Anlagen verteilen, die eine m\u00f6glichst geringe oder negative Korrelation zueinander aufweisen. Hierzu k\u00f6nnen unter anderem Investments \u00fcber Regionen, Sektoren und Anlageklassen hinweg gestreut werden. So k\u00f6nnen Verluste einzelner Anlagen durch die Gewinne anderer Anlagen teilweise ausgeglichen werden.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>2. Allgemeine Risiken der Kapitalanlage<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Neben speziellen Risiken einzelner Anlageklassen, Anlageinstrumente und Finanzdienstleistungen existieren allgemeine Risiken bei der Kapitalanlage. Einige dieser Risiken sind im Folgenden beschrieben.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>2.1. Konjunkturrisiko<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung einer Volkswirtschaft verl\u00e4uft typischerweise in Wellenbewegungen, deren Phasen in die Teilbereiche Aufschwung, Hochphase, Abschwung und Tiefphase unterteilt werden k\u00f6nnen. Diese konjunkturellen Zyklen und ebenfalls die mit ihnen oftmals verbundenen Interventionen von Regierungen und Zentralbanken k\u00f6nnen mehrere Jahre oder Jahrzehnte andauern und einen bedeutenden Einfluss auf die Wertentwicklung verschiedener Anlageklassen haben. Konjunkturell ung\u00fcnstige Phasen k\u00f6nnen somit eine Kapitalanlage langfristig in Mitleidenschaft ziehen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>2.2. Inflationsrisiko<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Das Inflationsrisiko beschreibt die Gefahr, durch Geldentwertung einen Verm\u00f6gensschaden zu erleiden. Ist die Inflation &#8211; also die positive Ver\u00e4nderung der Preise f\u00fcr Waren und Dienstleistungen &#8211; h\u00f6her als die nominale Verzinsung einer Kapitalanlage, so ergibt sich dadurch ein Kaufkraftverlust in H\u00f6he der Differenz. Man spricht in diesem Fall von negativen Realzinsen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Realverzinsung kann als Orientierungsgr\u00f6\u00dfe f\u00fcr einen m\u00f6glichen Kaufkraftverlust dienen. Betr\u00e4gt die Nominalverzinsung einer Kapitalanlage \u00fcber einen bestimmten Zeitraum 4 % und liegt die Inflation \u00fcber diesen Zeitraum bei 2 %, so ergibt sich eine Realverzinsung von +2 % pro Jahr. Im Falle einer Inflation von 5 % w\u00fcrde die Realverzinsung nur noch -1 % betragen, was einem Kaufkraftverlust von 1 % pro Jahr entsprechen w\u00fcrde.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>2.3. L\u00e4nderrisiko<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Ein ausl\u00e4ndischer Staat kann Einfluss auf den Kapitalverkehr und die Transferf\u00e4higkeit seiner W\u00e4hrung nehmen. Ist ein in einem solchen Staat ans\u00e4ssiger Schuldner aus diesem Grund trotz eigener Zahlungsf\u00e4higkeit nicht in der Lage eine Verpflichtung (fristgerecht) zu erf\u00fcllen, so spricht man von einem L\u00e4nder- oder Transferrisiko. Ein Anleger kann hierdurch einen Verm\u00f6gensschaden erleiden.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Gr\u00fcnde f\u00fcr eine Einflussnahme an den Finanzm\u00e4rkten und\/oder Transferbeschr\u00e4nkungen trotz ausreichender Bonit\u00e4t k\u00f6nnen z.B. Devisenmangel, politische und soziale Ereignisse wie Regierungswechsel, Streiks oder au\u00dfenpolitische Konflikte sein.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>2.4. W\u00e4hrungsrisiko<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Bei Anlagen in einer anderen W\u00e4hrung als der Heimatw\u00e4hrung des Anlegers h\u00e4ngt der erzielte Ertrag nicht ausschlie\u00dflich vom nominalen Ertrag der Anlage in der Fremdw\u00e4hrung ab. Er wird auch durch die Entwicklung des Wechselkurses der Fremdw\u00e4hrung zur Heimatw\u00e4hrung beeinflusst. Ein Verm\u00f6gensschaden kann entstehen, wenn die ausl\u00e4ndische W\u00e4hrung, in der die Anlage get\u00e4tigt wurde, gegen\u00fcber der heimischen W\u00e4hrung abwertet. Umgekehrt kann sich bei einer Abwertung der Heimatw\u00e4hrung ein Vorteil f\u00fcr den Anleger ergeben. Ein W\u00e4hrungsrisiko besteht nicht nur bei Baranlagen in Fremdw\u00e4hrungen, sondern auch bei Anlagen in Aktien, Anleihen und anderen Finanzprodukten, welche in einer Fremdw\u00e4hrung notieren oder Aussch\u00fcttungen in einer Fremdw\u00e4hrung leisten.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>2.5. Liquidit\u00e4tsrisiko<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Anlagen, die gew\u00f6hnlich kurzfristig gekauft und verkauft werden k\u00f6nnen und deren An- und Verkaufskurse nahe zusammenliegen, werden als liquide bezeichnet. F\u00fcr diese Anlagen gibt es in der Regel eine ausreichende Anzahl an K\u00e4ufern und Verk\u00e4ufern, um einen kontinuierlichen und reibungslosen Handel zu gew\u00e4hrleisten. Bei illiquiden Anlagen oder auch in Marktphasen, in denen unzureichende Liquidit\u00e4t besteht, ist hingegen nicht gew\u00e4hrleistet, dass ein Verkauf einer Anlage kurzfristig und zu geringen Kursabschl\u00e4gen m\u00f6glich ist. Dies kann zu Verm\u00f6gensverlusten f\u00fchren, wenn zum Beispiel eine Anlage nur mit Kursverlusten ver\u00e4u\u00dfert werden kann.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>2.6. Kostenrisiko<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Kosten werden als Risikofaktor der Kapitalanlage oft vernachl\u00e4ssigt. Offene und versteckte Kosten sind f\u00fcr den Anlageerfolg jedoch von entscheidender Bedeutung. F\u00fcr einen langfristigen Anlageerfolg ist es unabdingbar, mit gro\u00dfer Sorgfalt auf die Kosten einer Kapitalanlage zu achten.<br \/>Kreditinstitute und andere Finanzdienstleistungsunternehmen geben Transaktionskosten f\u00fcr den Kauf und Verkauf von Wertpapieren in der Regel an ihre Kunden weiter und k\u00f6nnen zus\u00e4tzlich eine Provision f\u00fcr die Ausf\u00fchrung des Auftrags berechnen. Au\u00dferdem berechnen Banken, Fondsanbieter oder sonstige Finanzdienstleister oder Vermittler meist sogenannte Folgekosten, wie etwa Kosten f\u00fcr die Depotf\u00fchrung, Managementgeb\u00fchren, Ausgabeaufschl\u00e4ge oder bezahlen Provisionen, welche f\u00fcr den Kunden nicht ohne Weiteres ersichtlich sind. Diese anfallenden Kosten sollten in die wirtschaftliche Gesamtbetrachtung einbezogen werden: Je h\u00f6her die Kosten ausfallen, desto geringer ist die effektiv erzielbare Rendite des Anlegers.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>2.7. Steuerliche Risiken<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Aus Kapitalanlagen erzielte Ertr\u00e4ge sind f\u00fcr den Anleger in der Regel steuer- und\/oder abgabenpflichtig. Ver\u00e4nderungen der steuerlichen Rahmenbedingungen f\u00fcr Kapitalertr\u00e4ge k\u00f6nnen zu einer \u00c4nderung der Steuer- und Abgabenlast f\u00fchren. Bei Anlagen im Ausland kann es dar\u00fcber hinaus zu einer Doppelbesteuerung kommen. Steuern und Abgaben mindern also die effektiv erzielbare Rendite des Anlegers. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen sich steuerpolitische Entscheidungen positiv oder negativ auf die Kursentwicklung der Kapitalm\u00e4rkte insgesamt auswirken.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>2.8. Risiko von kreditfinanzierten Kapitalanlagen<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Anleger k\u00f6nnen unter Umst\u00e4nden durch Kreditaufnahme oder Beleihung ihrer Wertpapiere zus\u00e4tzliche Geldmittel f\u00fcr die Kapitalanlage erhalten, mit dem Ziel, den Anlagebetrag zu steigern. Dieses Vorgehen bewirkt eine Hebelwirkung des eingesetzten Kapitals und kann zu einer deutlichen Risikosteigerung f\u00fchren. Im Falle eines fallenden Portfoliowertes k\u00f6nnen unter Umst\u00e4nden Nachschusspflichten der Beleihung oder Zins- und Tilgungsforderungen des Kredits nicht mehr bedient werden und der Anleger ist zur (Teil-)Ver\u00e4u\u00dferung des Portfolios gezwungen. Von kreditfinanzierten Kapitalanlagen ist daher im Grundsatz abzuraten. Anleger sollten f\u00fcr die Kapitalanlage ausschlie\u00dflich frei verf\u00fcgbares Kapital, welches nicht f\u00fcr die laufende Lebensf\u00fchrung und Deckung laufender Verbindlichkeiten ben\u00f6tigt wird, einsetzen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>2.9. Risiko fehlerhafter Informationen<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Zutreffende Informationen bilden die Grundlage f\u00fcr erfolgreiche Anlageentscheidungen. Fehlentscheidungen k\u00f6nnen aufgrund fehlender, unvollst\u00e4ndiger oder falscher Informationen sowie fehlerhafter oder versp\u00e4teter Informations\u00fcbermittlung getroffen werden. Aus diesem Grund kann es unter Umst\u00e4nden angemessen sein, sich nicht auf eine einzelne Informationsquelle zu verlassen, sondern weitere Informationen einzuholen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>2.10. Risiko der Eigenverwahrung<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Eigenverwahrung von Wertpapieren er\u00f6ffnet das Risiko des Verlusts der Urkunden. Die Neubeschaffung der die Rechte des Anlegers verk\u00f6rpernden Wertpapierurkunden kann zeitaufwendig und kostenintensiv sein. Selbstverwahrer riskieren zudem wichtige Fristen und Termine zu vers\u00e4umen, so dass gewisse Rechte erst versp\u00e4tet oder gar nicht mehr geltend gemacht werden k\u00f6nnen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>2.11. Risiko der Verwahrung im Ausland<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Im Ausland erworbene Wertpapiere werden meist von einem durch die depotf\u00fchrende Bank ausgew\u00e4hlt Dritten im Ausland verwahrt. Dies kann zu erh\u00f6hten Kosten, l\u00e4ngeren Lieferfristen und zu Unw\u00e4gbarkeiten hinsichtlich ausl\u00e4ndischer Rechtsordnungen kommen. Insbesondere im Falle eines Insolvenzverfahrens oder sonstiger Vollstreckungsma\u00dfnahmen gegen den ausl\u00e4ndischen Verwahrer kann der Zugriff auf die Wertpapiere eingeschr\u00e4nkt oder gar ausgeschlossen sein.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>3. Funktionsweise und Risiken verschiedener Anlageklassen<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>3.1. Aktien, Vorzugsaktien und Partizipationsscheine<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>3.1.1. Allgemeines<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Aktien Vorzugsaktien und Partizipationsscheine sind Wertpapiere, die von Unternehmen zur Beschaffung von Eigenkapital ausgegeben werden und ein Anteilsrecht am Eigenkapital einer Gesellschaft verbriefen. Ein Aktion\u00e4r ist somit nicht Gl\u00e4ubiger wie bei einer Anleihe, sondern Mitinhaber des Unternehmens. Der Aktion\u00e4r ist am wirtschaftlichen Erfolg und Misserfolg beteiligt und partizipiert daran \u00fcber Gewinnaussch\u00fcttungen, sogenannten Dividenden, und \u00fcber die Kursentwicklung der Aktie.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Es existieren verschiedene Arten von Aktien, die mit unterschiedlichen Rechten ausgestattet sind. Die wichtigsten Ausgestaltungen sind Stammaktien, Vorzugsaktien (in der Schweiz als Partizipationsscheine bezeichnet), Inhaberaktien und Namensaktien. Stammaktien sind mit Stimmrechten versehen und die in Deutschland am weitesten verbreitete Aktienart. Im Gegensatz dazu sind Vorzugsaktien bzw. Partizipationsscheine nicht mit Stimmrechten ausgestattet. Zum Ausgleich erhalten Aktion\u00e4re eine bevorzugte Behandlung z. B. bei der Aussch\u00fcttung von Dividenden. Bei einer Inhaberaktie ist keine Eintragung des Aktion\u00e4rs in ein Aktienregister notwendig. Der Aktion\u00e4r kann seine Rechte auch ohne die Eintragung aus\u00fcben. Inhaberaktien sind deshalb leichter \u00fcbertragbar, was die Handelbarkeit typischerweise verbessert. Bei einer Namensaktie wird der Name des Inhabers in ein Aktienregister eingetragen. Ohne diese Eintragung k\u00f6nnen die Rechte aus dem Besitz der Aktie nicht geltend gemacht werden.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>In der Vergangenheit wiesen Aktien im Vergleich zu anderen Anlageklassen langfristig h\u00f6here Renditen beziehungsweise Risikopr\u00e4mien auf. Hierbei gilt es jedoch zu beachten, dass die historische Wertentwicklung einzelner Aktien oder Aktienindizes keine R\u00fcckschl\u00fcsse auf die zuk\u00fcnftige Entwicklung zul\u00e4sst. Der amerikanische Aktienindex S&amp;P 500, der die Aktien der 500 gr\u00f6\u00dften b\u00f6rsennotierten US-amerikanischen Unternehmen umfasst, erzielte zwischen 1928 und 2014 eine durchschnittliche j\u00e4hrliche Rendite von 9,6 %. Im selben Zeitraum lieferte eine Anlage in 10-j\u00e4hrigen amerikanischen Staatsanleihen 5,0 % Ertrag. Eine Investition in den Aktienindex brachte einem Anleger also eine Mehrrendite oder Risikopr\u00e4mie in H\u00f6he von 4,6 % p.a. Allerdings war damit auch ein vergleichsweise h\u00f6heres Risiko verbunden: Aktienrenditen des S&amp;P 500 wiesen eine durchschnittliche, j\u00e4hrliche Schwankungsbreite von knapp 20 % auf. Die Renditen amerikanischer Staatsanleihen schwankten im selben Zeitraum nur etwa 8 %. In den 86 Jahren der Beobachtung lag der maximale Verlust einer Anlage in den breit diversifizierten Aktienindex S&amp;P 500 bei -44 %; der Maximalverlust einer Anlage in amerikanischen Staatsanleihen betrug hingegen -11,12 %.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>3.1.2. Spezielle Risiken<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<ul class=\"wp-block-list\">\r\n<li>Kursrisiko: Aktien k\u00f6nnen an der B\u00f6rse, aber auch au\u00dferb\u00f6rslich gehandelt werden. Der Kurs einer Aktie wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Es existiert keine Berechnungsformel f\u00fcr den \u201crichtigen\u201d oder \u201cfairen\u201d Kurs einer Aktie. Modelle zur Aktienkursberechnung unterliegen immer subjektiven Annahmen. Die Kursbildung und auch die Kursfeststellung h\u00e4ngt im starken Ma\u00dfe von den unterschiedlichen Interpretationen der zug\u00e4nglichen Informationen der Marktteilnehmer ab. Zahlreiche empirische Studien zeigen, dass sich Aktienkurse nicht systematisch prognostizieren lassen. Aktienkurse werden durch viele Faktoren beeinflusst. Das damit verbundene Risiko einer negativen Kursentwicklung kann grob in unternehmensspezifisches Risiko und in allgemeines Marktrisiko unterteilt werden. Das unternehmensspezifische Risiko ist abh\u00e4ngig von der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens. Entwickelt sich das Unternehmen wirtschaftlich schlechter als erwartet, kann es zu negativen Aktienkursentwicklungen kommen. Im ung\u00fcnstigsten Fall, n\u00e4mlich bei Zahlungsunf\u00e4higkeit und anschlie\u00dfender Insolvenz des Unternehmens, kann der Anleger einen Totalverlust seines investierten Kapitals erleiden. Es kann jedoch auch dazu kommen, dass sich der Kurs einer Aktie aufgrund der Ver\u00e4nderung des Gesamtmarktes bewegt, ohne dass dieser Kursver\u00e4nderung unternehmensspezifische Umst\u00e4nde zugrunde liegen. Kursver\u00e4nderungen, die eher aufgrund von allgemeinen Tendenzen am Aktienmarkt entstehen und unabh\u00e4ngig von der wirtschaftlichen Situation des einzelnen Unternehmens sind, werden als allgemeines Marktrisiko bezeichnet.<\/li>\r\n<li>Insolvenzrisiko: Da Aktion\u00e4re im Insolvenzfall erst dann bedient werden, wenn alle anderen Gl\u00e4ubigeranspr\u00fcche bedient worden sind, sind Aktien als Anlageklasse mit relativ hohem Risiko anzusehen.<\/li>\r\n<li>Dividendenrisiko: Die Beteiligung der Aktion\u00e4re am Gewinn des Unternehmens durch monet\u00e4re Aussch\u00fcttungen werden Dividenden genannt. Genau wie die zuk\u00fcnftigen Gewinne eines Unternehmens lassen sich die zuk\u00fcnftigen Dividenden nicht prognostizieren. Erwirtschaftet ein Unternehmen einen geringeren als den geplanten oder keinen Gewinn und hat keinerlei R\u00fccklagen gebildet, so kann die Dividende verringert oder g\u00e4nzlich ausgesetzt werden. Ein Aktieninvestor hat jedoch auch im Falle eines erzielten Gewinns kein Anrecht auf eine Aussch\u00fcttung. Werden R\u00fcckstellungen z. B. wegen zuk\u00fcnftig erwarteter Kosten (Klagen, Umstrukturierung etc.) seitens des Unternehmens f\u00fcr notwendig erachtet, kann dieses unter Umst\u00e4nden die Dividende trotz eines erzielten Gewinns aussetzen.<\/li>\r\n<li>Zins\u00e4nderungsrisiko:\u00a0Im Zuge steigender Zinsen kann es dazu kommen, dass sich Aktienkurse r\u00fcckl\u00e4ufig entwickeln, da z. B. Kreditkosten des Unternehmens sich erh\u00f6hen k\u00f6nnen oder k\u00fcnftige Gewinne mit einem h\u00f6heren Zinssatz diskontiert und somit zum heutigen Zeitpunkt niedriger bewertet werden.<\/li>\r\n<li>Liquidit\u00e4tsrisiko: Gew\u00f6hnlich werden f\u00fcr b\u00f6rsengehandelte Aktien, insbesondere wenn es sich um Gesellschaften mit einem hohen Unternehmenswert handelt, die Teil eines bedeutenden Aktienindex, wie z. B. des DAX sind, laufend An- und Verkaufskurse gestellt. Sollten aus verschiedenen Gr\u00fcnden keine handelbaren Kurse am Markt zustande kommen, hat der Aktion\u00e4r tempor\u00e4r keine M\u00f6glichkeit seine Aktienposition zu ver\u00e4u\u00dfern, was sich negativ auf seine Investition auswirken kann. Wertpapiere, die nicht im Rahmen eines regulierten Marktes gehandelt werden, k\u00f6nnen i.d.R. nur direkt zwischen zwei Parteien oder \u00fcber einen Mittler gehandelt werden. Dieser au\u00dferb\u00f6rsliche Handel, auch\u00a0Direkthandel, Telefonhandel oder OTC-Handel, bezeichnet finanzielle Transaktionen zwischen Marktteilnehmern, die nicht \u00fcber die B\u00f6rse abgewickelt werden. Der Begriff Telefonhandel ist auch heute noch in Gebrauch, auch wenn der Handel auf elektronischem Wege abl\u00e4uft. \u201eOTC\u201c steht f\u00fcr den englischen Begriff\u00a0<em>over the counter<\/em>, was mit \u201a\u00fcber den Tresen\u2018 \u00fcbersetzt werden kann.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Man kann drei Formen des Direkthandels unterscheiden:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<ul class=\"wp-block-list\">\r\n<li>Den au\u00dferb\u00f6rslichen Handel mit b\u00f6rsennotierten Wertpapieren. Diese Gesch\u00e4fte werden als OTC-Gesch\u00e4ft abgewickelt, wenn die beteiligten Partner das Gesch\u00e4ft nicht publik machen wollen. Dies geschieht in stark steigendem Ma\u00dfe und in hohem Volumen in Dark Pools. (Als Dark Pool wird eine bank- oder b\u00f6rsen\u00adinterne Handelsplattform f\u00fcr den anonymen Handel mit Finanzprodukten bezeichnet, der au\u00dferhalb des offenen Wertpapierhandels der B\u00f6rsen abgeschlossen wird. Zu den Dark Pools geh\u00f6ren Bereiche wie Forex und CFD.)<\/li>\r\n<li>Den au\u00dferb\u00f6rslichen Handel mit Finanzderivaten ohne standardisierte Spezifikationen (z.B. exotische Optionen, OTC-Optionen).<\/li>\r\n<li>Den au\u00dferb\u00f6rslichen Handel mit Wertpapieren, die zum B\u00f6rsenhandel nicht, nicht mehr oder noch nicht zugelassen sind.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>B\u00f6rsen bieten nur\u00a0standardisierte\u00a0Produkte an, die aber h\u00e4ufig nicht dem Absicherungswunsch der handelnden Partner entsprechen. M\u00f6chte ein Unternehmen beispielsweise die Zins\u00e4nderungsrisiken einer Investition absichern, wird es nur in Ausnahmef\u00e4llen an den B\u00f6rsen ein daf\u00fcr laufzeitm\u00e4\u00dfig passendes Instrument finden. F\u00fcr einige der am Finanzmarkt gehandelten Produkte ist der OTC-Handel deswegen wichtiger als der B\u00f6rsenhandel, z.B. Zertifikate, Anleihen, (Teil-)Schuldverschreibungen, Darlehen und partiarische Darlehen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Durch Online-Broker haben auch private Anleger die M\u00f6glichkeit, direkt Gesch\u00e4fte mit einem Emittenten oder Makler durchzuf\u00fchren. Der Anleger stellt hierbei via Internet eine Anfrage \u00fcber den Preis zum angegebenen Finanzprodukt an seinen Online-Broker. Der Emittent teilt anschlie\u00dfend den verbindlichen Kauf- und Verkaufspreis f\u00fcr die angegebene Menge mit. Der Anleger muss sich daraufhin entscheiden, ob er dieses Gesch\u00e4ft zu diesen Bedingungen abschlie\u00dfen will oder nicht.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Vorteile:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<ul class=\"wp-block-list\">\r\n<li>Einsparen der B\u00f6rsengeb\u00fchren, die bei einem Handel \u00fcber die B\u00f6rse f\u00e4llig w\u00fcrden<\/li>\r\n<li>Individuelle Modifikation des gehandelten Produktes<\/li>\r\n<li>Schnelligkeit durch den direkten Handel zwischen beiden Handelspartnern<\/li>\r\n<li>Geld-Brief-Spanne bietet attraktive Margen oder Verhandlungsspielr\u00e4ume<\/li>\r\n<li>Hohe Flexibilit\u00e4t erm\u00f6glicht schnelle Produktinnovationen<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Nachteile:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<ul class=\"wp-block-list\">\r\n<li>Geringere Kontrolle und Aufsicht<\/li>\r\n<li>Eventuell fehlende\u00a0Referenzm\u00e4rkte<\/li>\r\n<li>Nur teilweise Angabem\u00f6glichkeiten von Limit-Orders (nur relevant f\u00fcr Privatanleger)<\/li>\r\n<li>Keine Einsichtm\u00f6glichkeiten in ein Orderbuch, daher existiert nur eine geringere\u00a0Markttransparenz<\/li>\r\n<li>Zum Teil geringere Liquidit\u00e4t als beim B\u00f6rsenhandel<\/li>\r\n<li>Es entsteht Kontrahentenrisiko, das aber durch Aufrechnungsvereinbarungen und Sicherheiten sowie durch das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Clearing\">Clearing<\/a> \u00fcber zentrale Kontrahenten begrenzt werden kann (insb. bei OTC-Derivaten relevant).<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>3.2. Anleihen<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>3.2.1. Allgemeines<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Anleihen bezeichnen eine gro\u00dfe Bandbreite verzinslicher Wertpapiere, auch Rentenpapiere genannt. Dazu z\u00e4hlen neben \u201cklassischen\u201d Anleihen auch Indexanleihen, Pfandbriefe und strukturierte Anleihen. Die grundlegende Funktionsweise ist allen Anleihetypen gemein. Anleihen werden im Gegensatz zu Aktien sowohl von Unternehmen, als auch von \u00f6ffentlichen Einrichtungen und Staaten (so genannten Emittenten) begeben. Sie gew\u00e4hren dem Inhaber kein Anteilsrecht. Durch die Ausgabe von Anleihen nimmt ein Emittent Fremdkapital auf. Verbriefte Anleihen sind i.d.R. handelbare Wertpapiere mit einem Nominalbetrag (H\u00f6he der Schulden), einem Zinssatz (Kupon) und einer festgelegten Laufzeit.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wie bei einem Kredit, verpflichtet sich der Emittent dem Anleger einen entsprechenden Zinssatz zu bezahlen. Die Zinszahlungen k\u00f6nnen entweder in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden w\u00e4hrend der Laufzeit oder kumuliert am Ende der Laufzeit erfolgen. Am Ende der Laufzeit erh\u00e4lt der Anleger zudem den Nominalbetrag. Die H\u00f6he des zu bezahlenden Zinssatzes h\u00e4ngt von verschiedenen Faktoren ab. Die wichtigsten Parameter f\u00fcr die H\u00f6he des Zinssatzes sind in der Regel die Bonit\u00e4t des Emittenten, die Laufzeit der Anleihe, die zugrundeliegende W\u00e4hrung und das allgemeine Marktzinsniveau.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Je nach Methode der Zinszahlung k\u00f6nnen Anleihen in verschiedene Gruppen unterteilt werden. Wird der Zinssatz von vornherein \u00fcber die gesamte Laufzeit festgelegt, spricht man von \u201cStraight Bonds\u201d. Anleihen, bei denen die Verzinsung an einen variablen Referenzzins gekoppelt ist und deren Zinssatz sich w\u00e4hrend der Laufzeit der Anleihe \u00e4ndern kann, werden \u201cFloater\u201d (engl. float = gleiten) genannt. Ein m\u00f6glicher unternehmensspezifischer Auf- oder Abschlag zum jeweiligen Referenzzinssatz orientiert sich in der Regel am Bonit\u00e4tsrisiko des Emittenten. Ein h\u00f6herer Zinssatz bedeutet dabei grunds\u00e4tzlich ein h\u00f6heres Bonit\u00e4tsrisiko. Genau wie Aktien k\u00f6nnen Anleihen an B\u00f6rsen oder au\u00dferb\u00f6rslich gehandelt werden.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Ertr\u00e4ge, die Anleger durch Investitionen in Anleihen erzielen k\u00f6nnen, resultieren aus der Verzinsung des Nominalbetrags der Anleihe und aus einer eventuellen Differenz zwischen An- und Verkaufskurs. Empirische Untersuchungen zeigen, dass die mit Anleihen durchschnittlich erzielten Ertr\u00e4ge \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeithorizont in der Vergangenheit h\u00f6her waren als bei Anlagen in Festgeld, jedoch geringer ausfielen als bei Investitionen in Aktien.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Spezielle Formen der Anleihen sind typische Ausformungen dieser weitgehend formfreien Gestaltungsm\u00f6glichkeiten. Dazu geh\u00f6ren<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<ul class=\"wp-block-list\">\r\n<li>Teilschuldverschreibungen mit Festzins und\/oder Bonus (Gewinnschuldverschreibungen)<\/li>\r\n<li>Hypothekenanleihe und<\/li>\r\n<li>besicherte Schuldverschreibungen (covered bonds) oder<\/li>\r\n<li>Wandelanleihen sowie Wandelschuldverschreibungen (Optionsanleihen).<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>3.2.2. Spezielle Risiken<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<ul class=\"wp-block-list\">\r\n<li>Emittenten-\/Bonit\u00e4tsrisiko: Ein offensichtliches Risiko bei der Investition in Anleihen ist das Ausfallrisiko des Emittenten. Kann der Emittent seine Verpflichtung gegen\u00fcber dem Anleger nicht erf\u00fcllen, so droht dem Anleger ein Totalverlust. Im Gegensatz zu Aktieninvestoren ist ein Anleger in Anleihen im Insolvenzfall allerdings bessergestellt, da er dem Emittenten Fremdkapital zur Verf\u00fcgung stellt und seine Forderung aus einer eventuell anfallenden Insolvenzmasse (ggf. teilweise) bedient werden kann. Die Bonit\u00e4t vieler Emittenten wird in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden von Ratingagenturen eingesch\u00e4tzt und in Risikoklassen unterteilt. Ein Emittent mit geringer Bonit\u00e4t muss in der Regel einen h\u00f6heren Zinssatz als Kompensation f\u00fcr das Bonit\u00e4tsrisiko an die K\u00e4ufer der Anleihen bezahlen als ein Emittent mit ausgezeichneter Bonit\u00e4t. Bei besicherten Anleihen (\u201cCovered-Bonds\u201d) h\u00e4ngt die Bonit\u00e4t in erster Linie von Umfang und Qualit\u00e4t der Besicherung (Deckungsstock) und nicht ausschlie\u00dflich von der Bonit\u00e4t des Emittenten ab.<\/li>\r\n<li>Inflationsrisiko:\u00a0Als Inflationsrisiko bezeichnet man die \u00c4nderung der Kaufkraft der finalen R\u00fcckzahlung und\/oder der Zinsertr\u00e4ge aus einer Anlage. \u00c4ndert sich w\u00e4hrend der Laufzeit einer Anleihe die Inflation derart, dass sie \u00fcber dem Zinssatz der Anleihe liegt, so sinkt die effektive Kaufkraft des Anlegers (negative Realzinsen).<\/li>\r\n<li>Zins\u00e4nderungsrisiko und Kursrisiko:\u00a0Das von der Zentralbank bestimmte Leitzinsniveau hat ma\u00dfgeblichen Einfluss auf den Wert einer Anleihe. Bei steigendem Zinsniveau wird beispielsweise die Verzinsung einer Anleihe mit fixem Zinssatz relativ unattraktiver und der Preis der Anleihe f\u00e4llt. Ein Anstieg der Marktzinsen geht also in der Regel mit fallenden Kursen f\u00fcr Anleihen einher. Selbst wenn ein Emittent alle Zinsen und den Nominalbetrag am Ende der Laufzeit zahlt, kann es somit zu einem Verlust f\u00fcr einen Anleiheninvestor kommen, wenn er beispielsweise vor Laufzeitende zu einem Kurs verkauft, der unter dem Emissions- oder Kaufpreis der Anleihe liegt.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>4. Fremdw\u00e4hrungen<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>4.4.1. Allgemeines<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Kapitalanlagen in Fremdw\u00e4hrung bieten Anlegern eine M\u00f6glichkeit zur Diversifikation ihres Portfolios. Des Weiteren sind Investitionen u.a. in die vormals genannten Anlageklassen oftmals mit dem Eingehen von Fremdw\u00e4hrungsrisiken verbunden. Investiert ein deutscher Anleger beispielsweise direkt oder indirekt (z. B. \u00fcber einen Fonds oder ETF) in amerikanische Aktien, so unterliegt seine Anlage nicht nur den Aktienrisiken, sondern ebenfalls dem Wechselkursrisiko zwischen Euro und US-Dollar, welches sich positiv oder negativ auf den Wert seiner Anlage auswirken kann.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>4.4.2. Spezielle Risiken<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<ul class=\"wp-block-list\">\r\n<li>Wechselkursrisiko:\u00a0Wechselkurse verschiedener W\u00e4hrungen k\u00f6nnen sich im Laufe der Zeit \u00e4ndern und es kann zu erheblichen Kursausschl\u00e4gen kommen. Investiert ein deutscher Anleger beispielsweise in US-Dollar oder in eine in US-Dollar notierende Aktie, wirkt sich eine Abwertung des US-Dollars gegen\u00fcber dem Euro (d. h. Aufwertung des Euro) nachteilig auf seine Investition aus. Unter Umst\u00e4nden kann sogar eine positive Aktienkursentwicklung durch die US-Dollar Abschw\u00e4chung \u00fcberkompensiert werden.<\/li>\r\n<li>Zins\u00e4nderungsrisiko:\u00a0\u00c4ndern sich die Zinsen im Heimatmarkt oder im Markt der Fremdw\u00e4hrung, kann dies bedeutende Auswirkungen auf den Wechselkurs haben, da Ver\u00e4nderungen der Zinsniveaus mitunter gro\u00dfe l\u00e4nder\u00fcbergreifende Kapitalbewegungen ausl\u00f6sen k\u00f6nnen.<\/li>\r\n<li>Regulatorische Risiken:\u00a0Zentralbanken spielen bei der Preisbildung von Wechselkursen eine entscheidende Rolle. Neben den Geldmengen und Zinsen kontrollieren einige Zentralbanken auch die Wechselkurse. Sie intervenieren an den M\u00e4rkten, sobald gewisse Schwellen erreicht werden indem sie die eigene W\u00e4hrung verkaufen oder kaufen oder sie koppeln den Wechselkurs ganz oder teilweise an eine Fremdw\u00e4hrung. Werden diese Strategien ge\u00e4ndert oder aufgehoben, kann dies zu erheblichen Verwerfungen an den entsprechenden Devisenm\u00e4rkten f\u00fchren. Dies war beispielsweise zu beobachten als die Schweizerische Nationalbank im Januar 2015 die Festlegung des Mindestwechselkurses des Schweizer Franken gegen\u00fcber dem Euro von 1,20 EUR\/CHF aufgab und der Wechselkurs am selben Tag von 1,20 EUR\/CHF bis auf 0,97 EUR\/CHF nachgab.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>5. Funktionsweise und Risiken des Handels von Wertpapieren<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>5.1. Ausf\u00fchrungsgrunds\u00e4tze, Auswahlgrunds\u00e4tze und Interessenkonflikte<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Kauf- und Verkaufsauftr\u00e4ge werden von der depotf\u00fchrenden Bank nach deren Sonderbedingungen f\u00fcr Wertpapiergesch\u00e4fte sowie deren Ausf\u00fchrungsgrunds\u00e4tzen ausgef\u00fchrt. Falls die Auftr\u00e4ge durch einen Verm\u00f6gensverwalter erteilt werden, sind zus\u00e4tzlich dessen Auswahl- oder Ausf\u00fchrungsgrunds\u00e4tze zu beachten. Zudem k\u00f6nnen die jeweiligen Bedingungen \u00fcber den Umgang mit Interessenkonflikten (\u201cConflict of Interest Policies\u201d) relevante Bestimmungen enthalten. Auftr\u00e4ge k\u00f6nnen zumeist auch den depotf\u00fchrenden Banken direkt erteilt werden. Die Auftr\u00e4ge des Kunden k\u00f6nnen mit Auftr\u00e4gen anderer Kunden zusammengelegt werden.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>5.2. Kommission und Festpreis<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>F\u00fcr den Kunden durch die Bank get\u00e4tigte Dispositionen \u00fcber Wertpapiere k\u00f6nnen durch Festpreis- oder Kommissionsgesch\u00e4ft erfolgen. Im Rahmen eines Festpreisgesch\u00e4ftes verkauft oder kauft die Bank die entsprechenden Wertpapiere zu einem vereinbarten Preis direkt an bzw. von dem Kunden. Im Rahmen eines Kommissionsgesch\u00e4fts kauft oder verkauft die Bank die entsprechenden Wertpapiere f\u00fcr Rechnung des Kunden, so dass die mit dem Dritten vereinbarten Konditionen wirtschaftlich dem Kunden zugerechnet werden.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>5.3. B\u00f6rslicher und au\u00dferb\u00f6rslicher Handel<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Kundenauftr\u00e4ge k\u00f6nnen an B\u00f6rsen oder au\u00dferb\u00f6rslichen Handelspl\u00e4tzen, etwa im Interbankenhandel oder im Rahmen von multilateralen Handelssystemen sowie direkt zwischen Erwerber und Ver\u00e4u\u00dferer, ausgef\u00fchrt werden. B\u00f6rsen sind organisierte und regulierte M\u00e4rkte f\u00fcr Aktien, sonstige Wertpapiere und Waren. Man kann die verschiedenen Arten von B\u00f6rsen nach der Regulierungsdichte (regulierter Markt oder Freiverkehr) und der Art des Handels (Pr\u00e4senzhandel oder elektronisches Handelssystem) differenzieren.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>5.4. Preisfeststellung<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Im Pr\u00e4senzhandel stellt der so genannte Skontrof\u00fchrer den entsprechenden Preis entweder im Rahmen des variablen Handels oder nach einem Einheitskurs fest. Bei der Feststellung des Einheitspreises gilt das Meistausf\u00fchrungsprinzip. Dies bedeutet, dass derjenige Preis als Ausf\u00fchrungspreis bestimmt wird, bei dem der gr\u00f6\u00dfte Umsatz bei geringstem \u00dcberhang zustande kommt. Im elektronischen Handel erfolgt die Preisfeststellung durch elektronische Systeme nach bestimmten Regeln und meist ebenfalls unter Beachtung des Meistausf\u00fchrungsprinzips.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Als Besonderheit bei nicht im regulierten Markt b\u00f6rsennotierten Papieren gilt die Regelm\u00e4ssige Kursfeststellung Schweiz (IKR) bei der OTC Kurse gestellt werden. Auftr\u00e4ge k\u00f6nnen direkt \u00fcber den Emittenten, Wertpapier-Inhaber, Makler \u00a0oder die ver\u00f6ffentlichenden Institute in ihrer Funktion als Makler erteilt werden. Gef\u00fchrt werden Kurse nicht regelm\u00e4\u00dfig im regulierten Handel verf\u00fcgbarer Papiere. OTC gelistete Unternehmen werden dort nach Banken, Bergbahnen, Beteiligungsgesellschaften, Energie, Index, Industrie, Nahrungsmittel und Getr\u00e4nke, OTC-X (Early Stage), Tourimus|Freizeit|Sonstige und Transport|Verkehr|Logistik separiert.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>5.5. Weisungen und Limite<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Kauf- und Verkaufsauftr\u00e4ge werden von der depotf\u00fchrenden Bank nach deren Sonderbedingungen f\u00fcr Wertpapiergesch\u00e4ft sowie deren Ausf\u00fchrungsgrunds\u00e4tzen ausgef\u00fchrt. Allerdings sind Weisungen des Kunden vorrangig. Diese Weisungen k\u00f6nnen preisliche und zeitliche Grenzen (Limite, G\u00fcltigkeitsdauer oder Limitzus\u00e4tze) festlegen. Auf diese Art kann der Kunde den jeweilige Auftrag \u201cfeinjustieren\u201d.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>5.6. Spezielle Risiken<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<ul class=\"wp-block-list\">\r\n<li>\u00dcbermittlungsrisiko: Erteilt der Kunde nicht eindeutige Auftr\u00e4ge, so besteht das Risiko von Fehlern bei der Auftragsausf\u00fchrung.<\/li>\r\n<li>Fehlende Marktliquidit\u00e4t: Bei fehlender Marktliquidit\u00e4t kann der entsprechende Auftrag des Kunden nicht, nur zum Teil oder nur versp\u00e4tet ausgef\u00fchrt werden.<\/li>\r\n<li>Preisrisiko: Zwischen Auftragserteilung und -ausf\u00fchrung kann eine gewisse Zeitspanne liegen. Das kann dazu f\u00fchren, dass sich der B\u00f6rsenpreis in der Zwischenzeit ver\u00e4ndert.<\/li>\r\n<li>Handelsaussetzung und andere Schutzma\u00dfnahmen: Der Handel kann ausgesetzt werden, wenn ein ordnungsgem\u00e4\u00dfer Handel zeitweilig gef\u00e4hrdet oder wenn dies zum Schutze der Investoren oder des Emittenten geboten erscheint. Zudem kann es aufgrund erh\u00f6hter Volatilit\u00e4t der B\u00f6rsenkurse zu Handelsunterbrechungen kommen.<\/li>\r\n<li>Sammelauftr\u00e4ge: Sie k\u00f6nnen eine negative Auswirkung auf die Preisbildung am Markt haben oder aufgrund eines zu gro\u00dfen Auftragsvolumens zu einer reduzierten Zuteilung f\u00fcr den einzelnen Kunden f\u00fchren. F\u00fcr letzteren Fall gelten die Grunds\u00e4tze der Auftragszuteilung der depotf\u00fchrenden Bank, des Maklers, des Emittenten und ggf. des Verm\u00f6gensverwalters, in denen die ordnungsgem\u00e4\u00dfe Zuteilung zusammengelegter Auftr\u00e4ge und Gesch\u00e4fte, unter Ber\u00fccksichtigung des Einflusses von Volumen und Preis auf die Zuteilung und Teilausf\u00fchrung von Auftr\u00e4gen, geregelt wird.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>6. Funktionsweise und Risiken von Finanzdienstleistungen<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>F\u00fcr die Kapitalanlage werden verschiedene Finanzdienstleistungen angeboten. Bevor sich Kunden f\u00fcr ein Angebot entscheiden ist es sehr wichtig, die Unterschiede und damit verbundenen typischen Risiken und Interessenkonflikte zu verstehen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>6.1. Reines Ausf\u00fchrungsgesch\u00e4ft<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Beim reinen Ausf\u00fchrungsgesch\u00e4ft (auch \u201cExecution Only\u201d genannt) wird die depotf\u00fchrende Bank lediglich auf Veranlassung des Kunden bei der Ausf\u00fchrung von Wertpapierauftr\u00e4gen t\u00e4tig. Eine Beratung und Pr\u00fcfung der Angemessenheit findet nicht statt. Aufgrund der gesetzlichen Vorschriften d\u00fcrfen reine Ausf\u00fchrungsgesch\u00e4fte nur f\u00fcr nicht-komplexe Finanzinstrumente (z. B. Aktien, Geldmarktinstrumente, Schuldverschreibungen oder Publikumsfonds) vorgenommen werden. \u00dcber die Ausf\u00fchrung erh\u00e4lt der Kunde eine Wertpapierabrechnung, welche die wesentlichen Ausf\u00fchrungsdaten enth\u00e4lt (insbesondere Art des Auftrags, Bezeichnung der Wertpapiere, St\u00fcckzahl \/ Nominalbetrag, Gesch\u00e4ftsgegenwert, Ausf\u00fchrungsort und -zeit, Ausf\u00fchrungskurs, Erf\u00fcllungstag).<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>6.2. Beratungsfreies Gesch\u00e4ft<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Ein beratungsfreies Gesch\u00e4ft liegt vor, wenn der Kunde eine Anlageentscheidung trifft, ohne dass ihm zuvor eine Anlageempfehlung einer daf\u00fcr qualifizierten Partei erteilt wurde. Die Explorationspflicht bspw. der Bank ist gegen\u00fcber der Anlageberatung oder der Finanzportfolioverwaltung erheblich reduziert. Im Gegensatz zum reinen Ausf\u00fchrungsgesch\u00e4ft besteht jedoch zumindest eine eingeschr\u00e4nkte Explorationspflicht.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>6.3. Anlage- und Abschlussvermittlung<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Bei einer Anlage- und Abschlussvermittlung findet keine Beratung des Kunden statt. Dem Kunden wird lediglich ein Finanzprodukt vermittelt. Eine Pr\u00fcfung der Geeignetheit der Finanzanlage f\u00fcr den Kunden ist nicht erforderlich und findet somit nicht oder nur in geringem Ma\u00dfe statt. Bei der Vermittlung wird typischerweise ausschlie\u00dflich oder vorwiegend das zu vermittelnde Finanzprodukt beworben. Dabei kann der Kunde f\u00e4lschlicherweise den Eindruck erhalten, es handle sich um eine Anlageberatung. Die Verg\u00fctung bei einer Anlage- und Abschlussvermittlung findet meist \u00fcber eine R\u00fcckverg\u00fctung vom Anbieter oder Emittenten des Finanzprodukts direkt an den Vermittler statt, zum Beispiel \u00fcber eine im Finanzprodukt enthaltene Vermittlungsprovision oder ein vom Kunden zu zahlendes Aufgeld.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>6.4. Anlageberatung<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Bei der Anlageberatung empfiehlt ein professioneller Anlageberater dem Kunden bestimmte Wertpapiere f\u00fcr den Kauf oder Verkauf. Dieser Berater ist verpflichtet, die Geeignetheit der empfohlenen Kapitalanlage f\u00fcr den Kunden unter Ber\u00fccksichtigung der Anlageziele, finanziellen Situation, Risikoneigung sowie seiner Kenntnisse und Erfahrungen zu pr\u00fcfen und in einem Beratungsprotokoll festzuhalten. Die Entscheidung, die Empfehlung des Beraters umzusetzen, muss der Kunde jedoch selbst treffen. Der Kunde muss f\u00fcr jede Transaktion selbst t\u00e4tig werden und unter Umst\u00e4nden weiteren Rat einholen. Der Berater hat keine Pflicht, die Anlageempfehlung oder das Kundendepot laufend zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Grunds\u00e4tzlich gibt es zwei Verg\u00fctungsmodelle: die Honorar- und die Provisionsberatung. Die Verg\u00fctung beider Arten der Anlageberatung birgt ein Konfliktpotential. Bei der Honorarberatung wird die Beratungsdienstleistung dem Kunden meist auf Zeitbasis direkt in Rechnung gestellt. Hierdurch besteht f\u00fcr den Berater der Anreiz m\u00f6glichst viele Beratungsstunden abzurechnen. Bei der Provisionsberatung wird die Dienstleistung dem Kunden nicht direkt in Rechnung gestellt, denn der Berater erh\u00e4lt eine Provision von seinem Arbeitgeber oder vom Anbieter des Anlageproduktes (z. B. von der Fondsgesellschaft oder dem Emittenten eines Zertifikats). Dies birgt das Risiko, dass dem Kunden nicht das f\u00fcr ihn am besten geeignete, sondern das f\u00fcr den Berater lukrativste Wertpapier angeboten wird.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>6.5. Finanzportfolioverwaltung<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Finanzportfolioverwaltung (auch Verm\u00f6gensverwaltung genannt) unterscheidet sich grundlegend von den vorher beschriebenen Finanzdienstleistungen. Der Verm\u00f6gensverwalter erh\u00e4lt vom Kunden die Befugnis, Anlageentscheidungen im eigenen Ermessen vorzunehmen, wenn sie ihm f\u00fcr die Verwaltung des Kundenverm\u00f6gens zweckm\u00e4\u00dfig erscheinen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>F\u00fcr den Kunden wird ein eigenes Depot und Verrechnungskonto eingerichtet. Der Kunde ist Inhaber des Depots und Kontos und kann als einziger \u00dcberweisungen und Entnahmen t\u00e4tigen. Der Verm\u00f6gensverwalter erh\u00e4lt eine Dispositionsvollmacht, die ihn zu Wertpapiertransaktionen im Namen und auf Rechnung des Kunden berechtigt. Er darf sich jedoch grunds\u00e4tzlich kein Eigentum an den Verm\u00f6genswerten des Kunden verschaffen oder diese auf kundenfremde Depots oder Konten \u00fcbertragen. Bei den Anlageentscheidungen muss der Verm\u00f6gensverwalter zwar keine Weisungen des Kunden einholen, er ist jedoch an die vorher vereinbarten Anlagerichtlinien gebunden, die seine Befugnisse, sowie die Art und den Umfang der Dienstleistung regeln. Die Befugnisse des Verm\u00f6gensverwalters gehen mit umfangreichen Pflichten einher. Der Verm\u00f6gensverwalter unternimmt nicht nur Wertpapiertransaktionen f\u00fcr den Kunden, sondern ist auch f\u00fcr die \u00dcberwachung des Portfolios verantwortlich.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Verm\u00f6gensverwaltung ist typischerweise eine auf den langfristigen Verm\u00f6gensaufbau oder -erhalt ausgerichtete Dienstleistung. Der Kunde sollte daher einen langfristigen Anlagehorizont haben, da dies die Wahrscheinlichkeit erh\u00f6ht, dass sich das Portfolio im Falle von negativen Wertentwicklungen wieder erholen kann. Es ist ratsam, f\u00fcr die Verm\u00f6gensverwaltung nur Verm\u00f6genswerte zu verwenden, welche nicht f\u00fcr die Deckung der kurz- und mittelfristigen Lebensf\u00fchrung oder Erf\u00fcllung sonstiger Verbindlichkeiten ben\u00f6tigt werden.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Auch die Verm\u00f6gensverwaltung ist mit einer Reihe von Risiken f\u00fcr die Verm\u00f6genssituation des Kunden verbunden. Obwohl der Verm\u00f6gensverwalter dazu verpflichtet ist, stets im besten Interesse des Kunden zu handeln, kann es zu Fehlentscheidungen und sogar Fehlverhalten kommen. Der Verm\u00f6gensverwalter kann keine Garantie f\u00fcr den Erfolg oder f\u00fcr die Vermeidung von Verlusten abgeben. Auch ohne Vorsatz oder Fahrl\u00e4ssigkeit k\u00f6nnen die vereinbarten Anlagerichtlinien durch das Marktverhalten verletzt werden.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Verm\u00f6gensverwaltung bedarf der Erlaubnis der Bundesanstalt f\u00fcr Finanzdienstleistungsaufsicht ([BaFin] Deutschland) oder der Eidgen\u00f6ssische Finanzmarktaufsicht ([finma] Schweiz) bzw. \u00d6sterreichischen Finanzmarktaufsicht ([FMA \u00d6sterreich). Die pr\u00fcfen im Erlaubnisantrag unter anderem die Geeignetheit der Gesch\u00e4ftsleitung, sie billigt oder genehmigt jedoch ausdr\u00fccklich nicht die konkret angebotenen Dienstleistungen oder Produkte.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Aimondo AG | CH 01\/2019<\/p>\r\n\r\n<p><!--EndFragment--><\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Downloads Wichtig. Die Nutzung der Inhalte im Login-Bereich dieser Seite ist vertraulich. Die Zugriffsberechtigung wird pers\u00f6nlich erteilt und ist nicht \u00fcbertragbar. 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