{"id":2171,"date":"2022-07-26T06:58:38","date_gmt":"2022-07-26T06:58:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.aimondo.ag\/?p=2171"},"modified":"2022-07-26T11:53:47","modified_gmt":"2022-07-26T11:53:47","slug":"aimondo-in-der-schweiz-zentralisiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aimondo.ag\/de\/aimondo-in-der-schweiz-zentralisiert\/","title":{"rendered":"Aimondo in der Schweiz zentralisiert"},"content":{"rendered":"<p>Z\u00fcrich, im Juli 2022<\/p>\n<p><strong>Seit dem Jahr 2020 k\u00fcndigt Aimondo an, die Internationalisierung in der Schweiz zu konzentrieren. Nach langer organisatorischer Vorbereitung ist dieser Prozess nun weitgehend abgeschlossen. Ab Ende Juli 2022 sind alle Kunden der Gruppe auf die Vertragsgestaltung und Rechnungslegung aus der Schweiz umgestellt. Als letzter Baustein wird auch das deutsche operative Gesch\u00e4ft aus der Schweiz abgewickelt. In Deutschland verbleiben danach noch die Programmierung sowie der deutschsprachige Kundendienst. Ein anderes Unternehmen erledigt bereits seit mehr als zwei Jahren Teile der Anlegerbetreuung, des Marketings sowie Planungsdienste f\u00fcr die Gr\u00fcndungsaktion\u00e4rin und die Schweizer Aimondo-Zentrale. Der \u00dcbergang sollte also nahtlos erfolgen.<\/strong><\/p>\n<p>Ren\u00e9 Gr\u00fcbel, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Aimondo AG erkl\u00e4rt: \u201cDie Ausrichtung von Aimondo war vom ersten Tag an international und \u00f6ffentlich verk\u00fcndet. Jetzt beginnt die Fokussierung auf diese M\u00e4rkte Fr\u00fcchte zu tragen. Dadurch wird neben der Erschlie\u00dfung zus\u00e4tzlicher Absatzkan\u00e4le auch die Stabilit\u00e4t unabh\u00e4ngig von lokalen Entwicklungen auf eine breitere Basis gestellt. Zudem hat die Schweiz weltweit einen erstklassigen Ruf als verl\u00e4sslicher, innovativer und vertrauensw\u00fcrdiger Digitalpartner.\u201c<\/p>\n<p>Das die Rechtverwaltung der Software weiterhin bei der Gr\u00fcndungsgesellschafterin TTIP Ltd. in Nicosia bleibt, hat f\u00fcr Aimondo Tradition. So soll neben der weiteren Produktentwicklung in D\u00fcsseldorf in der Digitalhochburg Limassol der internationale Teil des Entwicklerteams einen attraktiven Lebens- und Koordinationsort vorfinden. Heinrich Muller, Gr\u00fcnder und CEO betont: \u201eF\u00fcr den weiteren Ausbau des von mir schon seit gut zehn Jahren programmierten Kerns K\u00fcnstlicher Intelligenz sind die besten Fachleute gefragt. Und die ziehen wir leichter in den Mittelmeerraum als nach Deutschland. Zudem ist das regulatorische Umfeld gerade f\u00fcr den Bereich IP (Anm.: Intellectual Property) und auch f\u00fcr internationale Investoren eine ganz besonders interessante Destination. Das Copyrightmanagement lag ohnehin bereits seit 2016 in der Gr\u00fcndungsgesellschaft der Aimondo AG. Seit 2018 haben wir zudem das rechtliche Ger\u00fcst f\u00fcr die Technologie-Entwicklung als eigens geschaffene Gesellschaft vor Ort.\u201c<\/p>\n<p>Damit ist die Grundstruktur klar. Die Aimondo AG in Z\u00fcrich bildet den Kopf und die Vertriebe in den einzelnen L\u00e4ndern arbeiten ihr zu. Ebenso wie die Entwicklungsteams. Die zum Teil weltweit aufgestellten Gesch\u00e4ftskunden haben es administrativ und rechtlich nur noch mit einer zentralen Stelle zu tun. Die aktive praktische Betreuung findet weiter landessprachlich vor Ort oder von dediziert zugeordneten L\u00e4nderdesks aus statt.<\/p>\n<p>In einer Zeit, in der sich ohnehin die Frage nach einer physischen Zentrale nicht mehr stellt, ist das eine Bridge-Struktur hin zum global vernetzten virtuell strukturierten Unternehmen. \u201eDer beste Ort zum Arbeiten ist der, den ich mir selbst aussuche\u201c findet der Harvard-Professor Raj Choudhury im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin brandeins (Ausgabe 4\/22). Ob es daf\u00fcr einer physischen Zentrale bedarf, steht zur Diskussion. Und ob diese dann in D\u00fcsseldorf, Z\u00fcrich, Limassol oder v\u00f6llig virtuell angelegt ist, wird sich zeigen. Stephan A. Jansen, Professor f\u00fcr Management, Innovation und Finanzierung an der Karlshochschule in Karlsruhe und Stiftungsgastprofessor f\u00fcr Urban Innovation an der Universit\u00e4t der K\u00fcnste Berlin erg\u00e4nzt in der gleichen Ausgabe: \u201eEs wird einerseits analoger, also ko-pr\u00e4senter in der Zentrale, die gleichzeitig Event-Fl\u00e4che, Gastronomie, Bar, Tanzsaal, Sportclub, Universit\u00e4t, Design- und Medienhaus ist. Und die Unternehmen werden andererseits einen klugen digitalen Zwilling erhalten, mit dem man sich in seinem heimeligen B\u00fcro mit Haustieren, Pflanzen und professionelleren Heimvideostudios ungest\u00f6rt und selbstbestimmt verwirklichen kann \u2013 genau so, als w\u00e4re man vor Ort. Auch wenn die einen noch nie davon geh\u00f6rt haben und die anderen es schon nicht mehr ernst nehmen: Metaversen k\u00f6nnten als digitaler Zwilling tats\u00e4chlich eine Zukunft haben.\u201c<\/p>\n<p>Bis auf das technische Kernteam in D\u00fcsseldorf, so sagt M\u00fcller ist es so: \u201eDie Leute, die wir wollen, haben schon einen Job. Deshalb m\u00fcssen wir ihnen etwas bieten, das ihnen kein anderer bietet.\u201c Er orientiert sich dabei auch an Elise M\u00fcller von Spryker, die dort neue Arbeitswelten verantwortet. Heute k\u00f6nnen dort alle knapp 500 Besch\u00e4ftigten arbeiten, von wo und wann sie wollen. Die Rangfolge laut M\u00fcller ist: \u201eRemote First, alle Meetings finden digital statt\u201c. Elise M\u00fcller selbst sitzt beim Videogespr\u00e4ch mit brandeins im T-Shirt vor dem Rechner, im Hintergrund sattgr\u00fcne Vegetation. Sie hatte sich von San Jos\u00e9, Costa Rica, zugeschaltet.<\/p>\n<p>Eine Arbeitsweise, die ihr Namensvetter bei Aimondo ebenfalls praktiziert. Seit Jahren schaltet er sich in Dauerkonferenzen mit den Teams zusammen. Aus Deutschland, \u00d6sterreich, den USA oder Zypern. In einer klassischen Struktur w\u00e4re er wohl B\u00fcrgermeister eines Global Village im Modell des MIT Professors Marshall McLuhan, der den Begriff schon vor 60 Jahren in seinem Buch \u201eDie Gutenberg-Galaxis\u201c pr\u00e4gte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Z\u00fcrich, im Juli 2022 Seit dem Jahr 2020 k\u00fcndigt Aimondo an, die Internationalisierung in der Schweiz zu konzentrieren. Nach langer organisatorischer Vorbereitung ist dieser Prozess nun weitgehend abgeschlossen. Ab Ende Juli 2022 sind alle Kunden der Gruppe auf die Vertragsgestaltung und Rechnungslegung aus der Schweiz umgestellt. 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